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Die häufigsten 10 Probleme, die beim Staubsaugen auftreten können

Sie kennen das sicher: Überkommt einen erstmal mal das Staubsaug-Fieber, möchte man das auch so richtig ausnutzen und seine vier Wände putztechnisch mal ordentlich auf den Kopf stellen! Frühjahrsputz und dem Staub an den Kragen gehen – alles kein Problem, wäre da nicht das ein oder andere Problem, das uns vom Saugen abhält. Aber kein Grund zur Sorge: Unser Kultstaubsauger Henry hat die 10 häufigsten Staubsauger Fauxpas für Sie zusammengetragen und die passenden Lösungen dazu gefunden.

 

Problem Nr. 1: Puh, mein Sauger stinkt!

 

Leider muss man sagen: Das kommt in Privathaushalten viel zu häufig vor. Das der Staubsauger müffelt, kann aber mehrere Gründe haben. Die üblichen Verdächtigen sind: verunreinigte Filter, Verschmutzungen innerhalb des Saugers, ein Staubbeutel der ein unangenehm riechendes oder sich sogar zersetzendes Objekt enthält und schlussendlich kann auch ein defekter Motor der Verursacher störender Gerüche sein. Denken Sie immer daran: Ein ordnungsgemäß gewarteter und voll funktionsfähiger Sauger stinkt nicht. Und im eigenen Zuhause ist auch sicher kein Platz für Geruchsbelästigungen – nicht mal für „eben schnell durchsaugen“!

Also was ist zu tun?
Sollte Ihr Gerät bei der Verwendung einen verbrannten oder verkohlten Geruch abgeben, schalten Sie den Sauger bitte sofort aus und ziehen Sie den Netzstecker. In diesem Fall ist ein schwerwiegender Gerätedefekt zu befürchten, den Sie unbedingt vom Hersteller oder einem Elektrofachbetrieb abklären lassen sollten! Bitte verwenden Sie das Gerät bis dahin zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht mehr!
Handelt es sich dagegen um einen muffigen oder säuerlichen Geruch, so sind sehr wahrscheinlich Verschmutzungen im Gerät dafür ursächlich. Besonders Rückstände von Tieren, wie Haare und Talg, werden im Staubsauger schnell zu einer unangenehmen Geruchsquelle. Bei einem beutellosen Sauger empfehle ich die Staubkammer zu leeren und den Sauger sehr gründlich von innen zu reinigen. Haben Sie das gleiche Problem mit einem Beutelstaubsauger, so tauschen sie am besten den Beutel direkt aus und entsorgen ihn, denn der übelriechende Gegenstand befindet sich womöglich noch darin! Wenn das Problem weiterhin besteht, überprüfen Sie einmal den/die Luftfilter des Gerätes (variiert modellabhängig) auf Verunreinigungen. Viele Filter lassen sich recht einfach unter fließend Wasser reinigen oder sogar in der Geschirrspülmaschine. Schauen Sie auch einmal gegen Licht in die Rohre und Schläuche Ihres Gerätes. Verschmutzungen die sich dort ablagern, lassen sich mit einem fettlösenden Reinigungsmittel und kaltem Wasser zumeist gut ausspülen. Bitte beachten Sie bei der Reinigung und Wartung Ihres Staubsaugers jedoch in jedem Falle die Angaben des jeweiligen Herstellers! Kleiner Tipp: Für extra Frischeduft gibt es das Staubsauger-Deo in Kapselform! Einfach eine Kapsel in den Beutel geben oder einsaugen und bis zu 6 Wochen Frischeduft genießen. Erhältlich sind die Kapseln (8-10 Stück) im Einzel- oder Drogeriehandel für unter 2,00€.

Übrigens: Mein Freund Harry – der Tierfreund – kennt auch bei hartnäckigen Tiergerüchen kein Erbarmen! Dank seines besonderen Microfresh-Filters lässt er keine unangenehmen Gerüche nach außen dringen.

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Problem Nr. 2: Mein Hund dreht durch, wenn der Sauger in Betrieb ist

 

Nun, dass Haustiere und elektronische Geräte manchmal nicht die besten Freunde sind, wissen Sie als Tierliebhaber sicher. Besonders Hunde haben ein empfindliches Gehör. Ihr Sauger ist also entweder zu laut und/oder wird von Ihrem Tier generell als Bedrohung angesehen.
Nun, häufig haben unsere Vierbeiner schlicht und einfach Angst vor dem Geräusch und vor allem vor den Bewegungen dieses „Fremdkörpers“. Und sie reagieren darauf ganz unterschiedlich: sie bellen oder fauchen den Sauger an, sie flüchten und verstecken sich oder sie verharren in einer verkrampften Position und zittern. Allen Verhaltensweisen gemein ist – sie alle drücken Stress aus und dieser Stress ist nicht gesund für Ihr Tier. Nun können Sie aber nicht immer auf eine Gelegenheit warten, zu der z.B. jemand anderes mit Ihrem Hund spazieren gehen kann, während Sie den Staubsauger schwingen.

Also was können Sie tun?
Nun, versuchen Sie zu allererst für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Ihr Vierbeiner sollte den Sauger und das Saugen mit etwas Positivem verknüpfen. Dafür müssen Sie sich zuerst einmal fragen worauf Ihr Hund oder Ihre Katze besonders steht! Spielzeug? Futter? Schmusen? Was ist es? Zweitens: Gehen Sie behutsam vor! Sie dürfen das Tier auf keinen Fall bedrängen und es zu Beginn schon gar nicht direkt konfrontieren, indem Sie z.B. in seine Richtung saugen! Lassen Sie den Staubsauger erst einmal mit genügend Entfernung zu Ihrem Tier nur im Raum stehen, ohne ihn einzuschalten. Dies tun Sie so lange, bis Ihr Vierbeiner eine entspannte Position einnimmt (Körper/Ohrenstellung im Liegen entspannt, kein Hecheln oder Zittern). Nun dürfen Sie ihr Tier ausgiebig belohnen, aber Vorsicht! Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie Ihren Liebling nicht belohnen, wenn er Angst zeigt. Das bedeutet auch, dass Sie das Tier in solch einer Situation nicht „trösten“ sollten. Wir Menschen neigen dazu, unseren Tieren damit helfen – ihnen beistehen – zu wollen. Allerdings bestätigen wir unser Tier so nur darin, dass es gut ist vor dem Staubsauger Angst zu haben und dies wird das Problem leider nur verschlimmern. Nun stellen Sie das Gerät nach jeder andauernden Phase der Entspannung etwas näher an ihr Tier heran und warten wieder ab, bis es sich entspannt hat – dann sofort belohnen! Zeigt ihr Tier bei weiterer Annäherung hingegen starke Angst oder flüchtet es sogar aus der Situation, so gehen Sie wieder einen Schritt in der Übung zurück. Ganz wichtig: Nicht mit Bestrafung arbeiten! Ihr Tier muss das Tempo vorgeben und seine Angst zu bestrafen wäre genauso kontraproduktiv, wie es für seine Angst zu belohnen.
Hier ist zweifelsohne viel Geduld gefragt und es kann geraume Zeit dauern, bis Sie einfach mal ganz entspannt und ohne Sorge durchsaugen können. Doch es lohnt sich, ganz besonders für Ihr vierbeiniges Familienmitglied – gemeinsam werden Sie es schaffen!

Übrigens: Leistung muss nicht laut sein! Ich wurde extra so konstruiert, dass ich bei geringer Lautstärke trotzdem eine Top-Leistung bringe. So schone ich die Nerven von Haustieren und Nachbarn, auch zu später Stunde und spare dabei noch kräftig Energiekosten ein.

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Problem Nr. 3: Hilfe, ich habe eine Spinne eingesaugt!

 

Die Arachnophobie ist sowohl in Deutschland, wie auch in ganz Europa weit verbreitet. Etwa 50% der Deutschen ekeln sich vor den langbeinigen Krabbeltieren, bei ca. 10 % von ihnen ist die Angst vor Spinnen so weit ausgeprägt, dass sie unter starken Einschränkungen im täglichen Leben zu leiden haben. Wer den Mut aufbringt sich der Spinne zu nähern und sie mit dem Staubsauger zu entfernen, wird sich unweigerlich die Frage stellen: Hat das Tier überlebt und wird es vielleicht wieder aus dem Gerät herauskrabbeln?

Die Antwort:
Ein klares Nein! Die Attacke mit einem Staubsauger zu überleben, ist für Spinnen schier unmöglich. Staubsauger erzeugen eine Soggeschwindigkeit von rund 85 Kilometer pro Stunde. Das Krabbeltier wird so in ca. 0,021 Sekunden eingesaugt und im Schlauch wild herumgewirbelt, bevor es mit voller Wucht auf die in vielen Staubsaugern befindliche Rückschlagklappe aufschlägt. Sollte die Spinne diese Tortur tatsächlich überleben, so erstickt sie aufgrund von Sauerstoffmangel – wenn sie nicht zuvor von Schmutzpartikeln buchstäblich erschossen wird! Der Sog des Staubsaugers presst die Spinne nämlich gegen die Beutelwand und die eingesaugten festen Schmutzteilchen treffen sie wie Schrotkugeln. Spätestens hier ist das Schicksal des Tieres also besiegelt.

Expertentipp: Bedeckt man das Staubsaugerrohr bei laufendem Betrieb mehrmals kurz mit der flachen Hand, entsteht ein starker Unterdruck. Dies kann selbst die zäheste Spinne nicht überleben!

Doch so viel Verständnis man auch für die Angstleidenden aufbringen mag, Mitleid für die Spinnen ist ebenso angebracht. Beim Tod durch den Staubsauger erleidet die Spinne Höllenqualen. Muss es denn wirklich so brutal enden? Besser ein Glas über das Tier stülpen, vorsichtig einen Pappdeckel darunter schieben und die Spinne wieder in die Freiheit entlassen. Keine einzige der in Europa beheimateten Spinnenarten, kann dem Menschen wirklich gefährlich werden. Spinnen spielen außerdem eine wichtige Rolle innerhalb unseres Ökosystems und dabei sind sie uns sogar nützlich. Sie schützen zuverlässig vor lästigen Insekten und Schädlingen wie Fliegen, Mücken, Motten, Blattläusen, Wespen und vielen anderen. Quelle: http://www.weltderwunder.de/artikel/koennen-spinnen-wieder-aus-dem-staubsauger-herauskrabbeln/

Übrigens: Mit Spinnen habe ich, Henry, ganz sicher kein Problem! Nun bin ich eher friedliebend, doch wenn es wirklich einmal nicht anders geht, helfe ich dir auch eine Spinne zu entfernen. Selbstverständlich behalte ich sie dann auch ganz sicher für mich!

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Problem Nr. 4: Mein Staubsauger ist verstopft!

 

Natürlich wissen Sie, dass man mit dem Staubsauger keine größeren, sperrigen Gegenstände einsaugen sollte. Auch nichts, das feucht ist. Aber manchmal lassen wir uns doch dazu hinreißen es zu probieren. Kronkorken, Papierreste, Laub …. All das eben was uns vor die Düse kommt und wofür wir uns nicht extra bücken mögen um es anderweitig zu entfernen. Vielleicht haben Sie aber auch ganz aus Versehen etwas aufgesaugt, das lieber nicht in den Staubsauger gelangt wäre. Zumeist hat solch ein Fauxpas keine Konsequenzen, doch dann kommt der Tag an dem unser Staubsauger diese Vergehen mit seltsamen Geräuschen und stark reduzierter Saugleistung quittiert!

Und was nun?
Zu aller erst einmal das Gerät abschalten, denn ist der Sauger verstopft, gilt es ein paar Dinge zu überprüfen. Bei der Ursachenforschung gibt es 4 potenzielle Schwachstellen: Beutel, Saugdüse, Saugrohr und Schlauch. Prüfen Sie zuerst die Saugdüse auf Verstopfungen. Stellen Sie dann fest, ob der Staubbeutel eventuell voll ist. Ist dies nicht der Fall, so lösen Sie den Schlauch vom Gerät und trennen Sie Düse, Schlauch und Saugrohr voneinander. Nun können Sie, gegen Licht betrachtet, nachsehen ob im Schlauch oder aber in den Saugrohren eine Verstopfung vorliegt. Diese können Sie dann, z.B. mit Hilfe eines Besenstiels, vorsichtig lösen. Am Ende noch ein guter Rat: na klar, Reißzwecke, Nagel und Kronkorken lassen sich zumeist problemlos einsaugen, keine Frage! Doch gerade spitze Gegenstände können das Geräteinnere und vor allem Ihren Staubbeutel beschädigen. Dies führt vielleicht nicht unmittelbar zu einem Defekt des Gerätes, kann aber dennoch Konsequenzen haben. Zum einen setzt ein gerissener Staubbeutel die Filterklasse herab. Zum anderen setzt sich der austretende Schmutz in allen Ecken Ihres Saugers fest und kann Luft- und/oder Motorfilter verstopfen. Die anschließend notwendige Reinigung ist wahrlich kein Vergnügen!

Übrigens: Durch mein extragroßes Beutelvolumen und ordentlich Sog an der Düse, leide ich eher selten an Verstopfungen! Und kommt es doch einmal dazu, so lasse ich mich ruckzuck auseinanderbauen, blitzschnell reinigen und bin ohne großes Trara schnell wieder für Sie einsatzbereit!

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Problem Nr. 5: Mein Sauger zerkratzt das ganze Parkett!

 

Das ist nicht nur eine Lappalie, sondern im schlimmsten Fall ein Schaden über den man sich entweder täglich aufs Neue ärgert, oder für dessen Behebung man Zeit und Geld investieren muss. Ist der Schaden erst angerichtet, steht schnell die unangenehme Frage im Raume: „Handelt es sich um einen Schaden durch unsachgemäße Verwendung des Gerätes oder liegt ein Defekt am Gerät vor, den der Hersteller zu verantworten hat“? Um dem vorzubeugen also besser vor der ersten Verwendung des Staubsaugers die mitgelieferte Bedienungsanleitung aufmerksam lesen. Darin muss darauf hingewiesen werden, wenn z.B. eine Düse für bestimmte Untergründe nicht geeignet ist. Kommt es jedoch im Laufe der Verwendung des Gerätes zu Schäden, die zuvor bei der gleichen Verwendung nicht aufgetreten sind, handelt es sich möglicherweise um einen Defekt an der Bodendüse oder den Rollen des Saugers. Jetzt gilt es Bodendüse und Rollenkonstruktion auf Veränderungen zu überprüfen: Fallen Verformungen an der Düse auf? Steht ein Bauteil an der Düse über – vielleicht eine Schraube die sich gelöst hat? Ist vielleicht etwas an der Düse gebrochen oder anderweitig beschädigt? Sind die Rollen intakt und frei beweglich? Vielleicht gelangen Sie auch durch eine Recherche im Internet oder Rücksprache mit dem Hersteller Ihres Gerätes zu einer Lösung für das Problem. Der geübte Heimwerker kann manches Problem ganz sicher selbst beheben. Bedenken Sie jedoch: Besteht für das Gerät noch ein Garantieanspruch, immer zuerst den Hersteller oder Händler um Rat fragen, bevor man selbst Hand anlegt! Und im Zweifel und um weitere Schäden am teuren Bodenbelag zu vermeiden, lieber von Reparaturversuchen absehen und gleich eine neue Düse anschaffen oder auf ein anderes Fabrikat umsteigen.

Übrigens: Ich bin mit besonders beweglichen Gummirollen ausgestattet, die jeglichen Bodenbelag schonen. Auch bei der Konstruktion meiner Kombi-Bodendüse hat man darauf geachtet, dass ich auf allen Böden eine gute Figur mache und dabei maximal strahlenden Glanz

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Problem Nr. 6: Hilfe! Mein Haustier haart schneller, als ich saugen kann!

 

Kennen Sie das? Gerade eben von vorn bis hinten durchgesaugt und auf dem Rückweg ist schon wieder alles voller TIERHAARE? Mindestens 2x im Jahr steht bei unseren pelzigen Mitbewohnern der Wechsel auf Winter- oder Sommerfell an. Ein Ereignis, bei dem uns das ganze Ausmaß immer erst richtig bewusstwird, wenn es mal wieder so weit ist! Die Dauer und Intensität des Fellwechsels variiert zudem ganz extrem und steht häufig in direktem Zusammenhang mit den Witterungsbedingungen. So kann es im ungünstigsten Falle sogar passieren, dass ein Tier beinahe das gesamte Jahr stark haart, weil es sich ständig auf ein verändertes Wetter einstellen muss. Starker Haarausfall kann jedoch auch auf verschiedene, zum Teil sogar lebensbedrohliche, Erkrankungen zurückzuführen sein. Im Falle das sich mit dem Haarausfall kahle Stellen bilden, es zu Veränderungen der Haut- und Haarstruktur oder auch einem starken Gewichtsverlust kommt, konsultieren Sie bitte sicherheitshalber einen Tierarzt. Letztlich kennen Sie Ihr Tier doch am besten und können einschätzen, ob der beobachtete Haarausfall saisonal bedingt oder möglicherweise als Symptom einer Krankheit zu bewerten ist.

Aber was tun, gegen all die Haare?
Erstens: alle pelzigen Mitbewohner mindestens 1x täglich gründlich ausbürsten! Ein Großteil der losen Haare bleibt im Fell des Tieres hängen und löst sich nur nach und nach. Es gibt Spezialbürsten mit denen man die Haare schonend heraus kämmen kann. Eine ideale Gelegenheit hierfür ist der Spaziergang mit dem Hund – so hat man die Haare nicht bei sich daheim! Die im Zuhause verlorene Haarmenge nimmt bereits durch das Bürsten spürbar ab.
Zweitens: Nun benötigt man lediglich noch einen Staubsauger, der sich gut für das Entfernen von Tierhaaren eignet – denn das gelingt bei weitem nicht jedem Gerät gleichermaßen gut. Dies liegt vorrangig an der Ausstattung der Geräte, denn nicht jede Düse ist für verschiedene Untergründe geeignet. Auf glatten Böden machen sich die meisten Geräte in etwa gleich gut. Bei zu geringer Leistung und/oder ungeeigneter Düsenbauform kann es aber passieren, dass der Sauger die Haare nur vor sich herschiebt und im Raum verteilt, anstatt diese vollständig aufzunehmen. Noch schwieriger wird es auf textilen Untergründen, wo sich die Tierhaare gern richtig festsetzen. Teppichböden sind für viele Staubsauger bereits eine knifflige Herausforderung – Polstermöbel dagegen sind die Paradedisziplin für echte Saugprofis! Um diese Aufgaben zu meistern sind spezielle Boden- und Polsterdüsen erforderlich, die jedoch häufig nicht zum Standardzubehör zählen und extra hinzugekauft werden müssen. Doch hat man es geschafft die Tierhaare mit dem Sauger zu entfernen, können Sie im Geräteinneren für weitere Probleme sorgen! Die feinen Haare setzen den Filter des Gerätes schnell zu, dies verursacht einen Leistungsabfall. Auch der Staubbeutel füllt sich aufgrund der großen Menge an Haaren deutlich schneller, was bei kleinen Beuteln einen häufigeren Wechsel nötig macht – das stört und geht ins Geld. Und zu guter Letzt, der störende Geruch! Durch die eingesaugten Haare, Talg und Bakterien im Beutel, beginnt der Sauger im Betrieb immer stärker einen konzentrierten Tiergeruch auszustoßen. Dies kann nur durch eine entsprechende Filtertechnologie vermieden werden, die die Gerüche im Inneren des Gerätes verschließt. Kleiner Tipp: Manchmal stecken Tierhaare so tief und fest in den Fasern von Polstern, dass auch der beste Staubsauger chancenlos ist! In diesem Fall probieren Sie einmal Folgendes: streifen Sie Haushaltshandschuhe aus Gummi über und streichen Sie dann mit der behandschuhten Hand über die Polster. Die Haare lösen sich und bleiben Dank der statischen Aufladung am Handschuh haften.

Übrigens: Mein Freund Harry ist, als Spezialist für Tierhaare, mit umfangreichem Zubehör ausgestattet! Mit seiner luftbetriebenen Turbodüse „Hairo-Brush“ entfernt er Haare schnell und einfach aus Teppichen und Polstern.

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Problem Nr. 7: Mein Sauger hat zu wenig Power!

 

Anfang Juli 2013 legte die Europäische Kommission mit der Verordnung (EU) Nr. 666/2013 eine Verordnung im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie von Staubsaugern vor. Demnach dürfen seit dem 1. September 2014 nur noch Staubsauger mit einer Leistungsaufnahme von maximal 1600 Watt vertrieben werden. Ab 1. September 2017 wird der Grenzwert auf 900 Watt reduziert. Gleichzeitig werden Grenzwerte für Staub- und Lärmemission sowie Mindestwerte für Staubaufnahme und Haltbarkeit festgelegt. Quelle: Wikipedia:Energieeinsparverordnung#Die EnEV 2014.
Viele Verbraucher befürchten nun, dass mit einer geringeren Leistungsaufnahme auch eine geringere Leistung der Geräte zu erwarten ist. Und es gibt Erfahrungsberichte von Nutzern, die diese Befürchtungen bestätigen: „Der neue Sauger ist viel leiser als der alte mit 2000W, merkt man auch direkt beim Saugen!“. Ist es also richtig, dass Staubsauger mit geringerer Wattzahl auch weniger leistungsfähig sind? Sollte man seinen alten 2000W-Sauger so lange in Schuss halten wie es eben geht, um nicht auf ein schwaches Gerät umsteigen zu müssen?

Antwort: Nein und… wieder nein! Eine hohe Leistungsaufnahme bedeutet in erster Linie einen hohen Stromverbrauch und einen entsprechend hohen Geräuschpegel. Sie ist aber noch lange kein Garant für eine gute Leistung eines Staubsaugers. Beim heutigen Stand der Technik können die Geräte auch bei deutlich geringerer Leistungsaufnahme eine gleich gute oder sogar bessere Leistung erbringen als ältere Fabrikate. Bau- und materialtechnisch bedingte Leistungsverluste gehören heute der Vergangenheit an. Dagegen ermöglichen moderne Materialien, innovative Filtertechnologien und eine angepasste Formgebung von z.B. Rohren und Düsen eine noch bessere Energieeffizienz bei optimaler Leistungsfähigkeit. Dass der neue Sauger so viel leiser ist, sollte uns freuen. Doch leider empfinden wir die verringerte Lautstärke ganz subjektiv als Leistungsverlust – dies ist aber so nicht der Fall. Verschiedene kürzlich geführte Produkt- und Warentests an Staubsaugern spiegeln dies wider! Die Testsieger waren in den meisten Fällen Geräte mit einer Leistungsaufnahme von unter 900 Watt und somit erfüllten sie bereits die ab 1. September 2017 geltenden Grenzwerte!

Übrigens: Alle Staubsauger meiner Hausfreunde-Truppe – also auch ich, Henry selbst – sind ausgezeichnete Energiesparer. Wir kommen mit nur 620 Watt hervorragend aus und sind, dank innovativster Technologien, trotzdem echte Kraftpakete. Also unterschätzen Sie uns nicht nur, weil wir leise daherkommen!

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Problem Nr. 8: Beim Saugen fliegt ständig die Sicherung raus!

 

Dieses Problem kann theoretisch bei allen elektronischen Geräten vorkommen. Der Auslöser kann jedoch sowohl die Elektroinstallation innerhalb der Wohnräume, als auch das jeweilige Gerät sein. Wichtig: wenn Sie also Ihren Staubsauger als Ursache im Verdacht haben, machen Sie das Gerät stromlos und prüfen Sie es zunächst auf Beschädigungen. Insbesondere das Kabel sollte auf Knicke, Querschnittsveränderungen und Risse hin untersucht werden. So Sie keine Beschädigungen erkennen können, nehmen Sie bitte alle anderen Geräte von der jeweiligen Verteilung und testen Sie nur mit dem Sauger ob die Sicherung im Betrieb erneut auslöst. Ist dies der Fall und betrifft es tatsächlich nur Ihren Staubsauger, dann sollten Sie unbedingt Rücksprache mit dem Hersteller halten oder das Gerät durch einen Fachbetrieb prüfen lassen. Bitte verwenden Sie das Gerät erst dann wieder, wenn die Ursache gefunden wurde.

Löst die Sicherung jedoch nicht erneut aus und waren zuvor mehrere Geräte an der Verteilung angeschlossen, dann war hierdurch womöglich die Installation überlastet. Achten Sie daher beim Anschließen mehrerer elektronischer Geräte immer darauf die empfohlene Gesamtleistung nicht zu überschreiten. Besteht das Problem unabhängig von dem angeschlossenen Gerät weiter, so ist möglicherweise eine Komponente Ihrer Elektroinstallation beschädigt. In diesem Falle sollten Sie mit einem Fachbetrieb in Kontakt treten.

Ganz gleich was der Auslöser ist, nehmen Sie Probleme in Bezug auf elektrische Geräte und die Elektroinstallation in Ihren Wohnräumen stets ernst! Die Brandgefahr, die von defekten elektronischen Geräten und Leitungen ausgeht, ist nicht zu unterschätzen.

Lebenslänglich: Na ja, zumindest bei guter Führung! Viele meiner älteren Geschwister – und insgesamt sind es immerhin über 9 Millionen – sind nach über 15 Jahren noch in der professionellen Reinigung aktiv. Rein optisch hat die Zeit natürlich bei so manchem ihre Spuren hinterlassen – aber sie sind alle samt noch fit und agil! Behandeln Sie mich pfleglich und schenken mir ab und an ein Lächeln – dann könnte ich mir vorstellen gemeinsam mit Ihnen alt zu werden.

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Problem Nr. 9: Welcher Staubsauger eignet sich für Allergiker/innen?

 

Menschen, die zum Beispiel an einer Hausstaub- oder Pollenallergie leiden, haben es bei der Hausarbeit und speziell dem Saugen alles andere als leicht. Denn herkömmliche Staubsauger können die mikroskopisch kleinen Allergene nicht ausreichend filtern, so dass diese über die Abluft wieder ausgestoßen werden und beim Allergiker die bekannten Symptome auslösen können. Oftmals werden die Beschwerden beim Staubsaugen sogar noch schlimmer. Quelle: http://www.staubsauger.net/fuer-allergiker/

Aber was tun?
Ein wirklich heikles Thema, für das es leider keine 100%ige Lösung gibt. Ganz gleich wie gut der Staubsauger die Partikel auch filtert, spätestens beim Auswechseln des Beutels, oder Leeren des Auffangbehälters bei beutellosen Saugern, gelangen wieder Stäube in die Atemluft. Man kann den allergiegeplagten Staubsaugerverwendern also nur dazu raten, auf die Details zu achten und einen bestmöglichen Kompromiss zu schließen.

Die Filterklasse: Wählen Sie eine möglichst hohe Filterklasse – und fragen Sie genau nach! Denn oft ergibt sich eine bestimmte Filterklasse nur bei der richtigen Kombination von z.B. Luftfilter und Filterbeutel! Je nach Grad der Abscheidung von Partikeln aus der Luft, werden die Filter in verschiedene Klassen unterteilt. Der Stärke nach aufsteigend gibt es die EPA- Hochleistungs-Partikelfilter (EPA = Efficient Particulate Air filter), die HEPA-Schwebstofffilter (HEPA = High Efficiency Particulate Air filter) und die ULPA-Hochleistungs-Schwebstofffilter (ULPA = Ultra Low Penetration Air filter). Schwebstofffilter werden zur Ausfilterung von z. B. Bakterien, Viren, Pollen, Milbeneiern und -ausscheidungen, Stäuben, Aerosolen und Rauchpartikeln aus der Luft benutzt.

Der Staubbeutel/Behälter:
Selbst die beste Filterklasse erübrigt sich, wenn der Sauger voll ist! Denn dann muss alles was man sorgsam aufgesaugt hat zur Entsorgung wieder aus dem Sauger heraus. Achten Sie daher bei Beutelsaugern auf einen guten Mechanismus zum sicheren Verschließen voller Beutel. Bei beutellosen Saugern gestaltet sich dies häufig noch schwieriger. Oft kommt eine Technik zum Einsatz, wo durch einen Auslösemechanismus der Boden des Behälters aufklappt. Der Inhalt fällt heraus, mit dem unschönen Ergebnis, dass der zuvor aufgesaugte Staub sich erneut in der Atemluft verteilt.

Bauweise: Achten Sie auch darauf, dass der Staubsauger sich einfach reinigen lässt und darin ggf. verbaute Luft- und Motorschutzfilter einfach zu entnehmen sind und ggf. gereinigt oder günstig ersetzt werden können.

Zubehör: Neben dem richtigen Zubehör betreffend Filterbeutel und Luftfilter sollten Sie bei der Wahl des Staubsaugers auch einmal auf die Bodendüse schauen. Jeder Düsentausch bedeutet wieder eine Belastung durch Stäube. Wer den Düsenwechsel vermeiden möchte, für den sind Kombidüsen die ideale Lösung! Sie lassen sich, je nach Ausführung, für verschiedene Zwecke verwenden. Doch nicht alle Kombidüsen funktionieren auch gleich gut auf unterschiedlichen Bodenbelägen. Hier kann sich ein Test vor dem Kauf lohnen!

Hätten Sie’s gedacht? Mein Innenleben und meine Ausstattung gleicht haargenau der, die auch in unseren Profigeräten verarbeitet ist. So gelingt es mir, auf höchstem Niveau zu reinigen und mit HEPA-Filterklasse E11 störende Feinpartikel garantiert für mich zu behalten. Aber bei mir ist nicht nur die Abluft eine saubere Sach

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Problem Nr. 10: Ups, das wollte ich gar nicht wegsaugen!

 

Das ist sicher jedem von uns schon mal passiert – auch mir! Im Zweifelsfall kommt es aber nicht darauf an, DASS etwas unabsichtlich eingesaugt wurde, sondern WIE der Gegenstand am besten und schnellsten wieder aus dem Sauger zu holen ist. Dazu ist die Grundvoraussetzung, dass Ihr Sauger einfach auseinander zu bauen ist und sich nach der Operation auch wieder leicht zusammenfügen lässt. Verfallen Sie also keineswegs in Panik, wenn Sie versehentlich den Verlobungsring eingesaugt haben – er ist ja nicht aus der Welt, sondern lediglich in Ihrem Sauger!

Was also tun? Fälle in denen ein Gegenstand fälschlicherweise eingesaugt wurde, dabei jedoch keine Verstopfung verursacht hat, sind recht einfach zu lösen. Ob Schmuckstück, oder Spielzeugfigur, in der Regel finden Sie den Gegenstand direkt hinter der Beutelöffnung ihres Gerätes wieder und können diesen ohne größere Schwierigkeiten dort entnehmen.

Übrigens: Ich bin wirklich unverwüstlich und mit nur drei Handgriffen ruckzuck zerlegt! Genauso einfach und ohne Fummelei lasse ich mich auch wieder zusammensetzen. Wenn Sie also etwas versehentlich eingesaugt haben bewahre ich es gern für Sie auf – genauso gern gebe ich es Ihnen aber auch wieder unbeschadet zurück!

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