Problem Nr. 6: Hilfe! Mein Haustier haart schneller, als ich saugen kann!

Kennen Sie das? Gerade eben von vorn bis hinten durchgesaugt und auf dem Rückweg ist schon wieder alles voller TIERHAARE? Mindestens 2x im Jahr steht bei unseren pelzigen Mitbewohnern der Wechsel auf Winter- oder Sommerfell an. Ein Ereignis, bei dem uns das ganze Ausmaß immer erst richtig bewusstwird, wenn es mal wieder so weit ist! Die Dauer und Intensität des Fellwechsels variiert zudem ganz extrem und steht häufig in direktem Zusammenhang mit den Witterungsbedingungen. So kann es im ungünstigsten Falle sogar passieren, dass ein Tier beinahe das gesamte Jahr stark haart, weil es sich ständig auf ein verändertes Wetter einstellen muss. Starker Haarausfall kann jedoch auch auf verschiedene, zum Teil sogar lebensbedrohliche, Erkrankungen zurückzuführen sein. Im Falle das sich mit dem Haarausfall kahle Stellen bilden, es zu Veränderungen der Haut- und Haarstruktur oder auch einem starken Gewichtsverlust kommt, konsultieren Sie bitte sicherheitshalber einen Tierarzt. Letztlich kennen Sie Ihr Tier doch am besten und können einschätzen, ob der beobachtete Haarausfall saisonal bedingt oder möglicherweise als Symptom einer Krankheit zu bewerten ist.

Aber was tun, gegen all die Haare?
Erstens: alle pelzigen Mitbewohner mindestens 1x täglich gründlich ausbürsten! Ein Großteil der losen Haare bleibt im Fell des Tieres hängen und löst sich nur nach und nach. Es gibt Spezialbürsten mit denen man die Haare schonend heraus kämmen kann. Eine ideale Gelegenheit hierfür ist der Spaziergang mit dem Hund – so hat man die Haare nicht bei sich daheim! Die im Zuhause verlorene Haarmenge nimmt bereits durch das Bürsten spürbar ab.
Zweitens: Nun benötigt man lediglich noch einen Staubsauger, der sich gut für das Entfernen von Tierhaaren eignet – denn das gelingt bei weitem nicht jedem Gerät gleichermaßen gut. Dies liegt vorrangig an der Ausstattung der Geräte, denn nicht jede Düse ist für verschiedene Untergründe geeignet. Auf glatten Böden machen sich die meisten Geräte in etwa gleich gut. Bei zu geringer Leistung und/oder ungeeigneter Düsenbauform kann es aber passieren, dass der Sauger die Haare nur vor sich herschiebt und im Raum verteilt, anstatt diese vollständig aufzunehmen. Noch schwieriger wird es auf textilen Untergründen, wo sich die Tierhaare gern richtig festsetzen. Teppichböden sind für viele Staubsauger bereits eine knifflige Herausforderung – Polstermöbel dagegen sind die Paradedisziplin für echte Saugprofis! Um diese Aufgaben zu meistern sind spezielle Boden- und Polsterdüsen erforderlich, die jedoch häufig nicht zum Standardzubehör zählen und extra hinzugekauft werden müssen. Doch hat man es geschafft die Tierhaare mit dem Sauger zu entfernen, können Sie im Geräteinneren für weitere Probleme sorgen! Die feinen Haare setzen den Filter des Gerätes schnell zu, dies verursacht einen Leistungsabfall. Auch der Staubbeutel füllt sich aufgrund der großen Menge an Haaren deutlich schneller, was bei kleinen Beuteln einen häufigeren Wechsel nötig macht – das stört und geht ins Geld. Und zu guter Letzt, der störende Geruch! Durch die eingesaugten Haare, Talg und Bakterien im Beutel, beginnt der Sauger im Betrieb immer stärker einen konzentrierten Tiergeruch auszustoßen. Dies kann nur durch eine entsprechende Filtertechnologie vermieden werden, die die Gerüche im Inneren des Gerätes verschließt. Kleiner Tipp: Manchmal stecken Tierhaare so tief und fest in den Fasern von Polstern, dass auch der beste Staubsauger chancenlos ist! In diesem Fall probieren Sie einmal Folgendes: streifen Sie Haushaltshandschuhe aus Gummi über und streichen Sie dann mit der behandschuhten Hand über die Polster. Die Haare lösen sich und bleiben Dank der statischen Aufladung am Handschuh haften.

Übrigens: Mein Freund Harry ist, als Spezialist für Tierhaare, mit umfangreichem Zubehör ausgestattet! Mit seiner luftbetriebenen Turbodüse „Hairo-Brush“ entfernt er Haare schnell und einfach aus Teppichen und Polstern.

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